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Jamaika-Reisen von INTI Tours

Weit mehr als Rastafari und Reggae

Jamaika – wer denkt da nicht sofort an Bob Marley und heiße Reggae-Rhythmen?  Dieses Klischee erfüllt die drittgrößte Insel der Antillen allemal, aber sie überrascht ihre Besucher auch mit vielfältiger wunderschöner Landschaft.

Im Herzen der Karibik besticht Jamaika mit üppigen Tropenwäldern, ausgedehnten Küstenebenen, interessanten Städten und einer spannenden Geschichte.

Erkunden Sie die majestätischen Blue Mountains sowie das zerklüftete Hochland per Mietwagen oder zu Fuß. Genießen Sie die traumhafte Küste mit feinen Sandstränden und prächtigen Korallenriffen beim Schnorcheln oder Tauchen. Lassen Sie sich faszinieren von der Tier- und Pflanzenwelt – Jamaika ist ein Paradies für Ornithologen und Naturliebhaber. Lernen Sie die jamaikanische Rasta-Kultur kennen und entdecken Sie die Couisine der Rastafari. All dies genießen Sie bei ganzjährig angenehmem Klima.

Bienvenidos a Jamaika!

Länderinformationen Absolut sehenswert Daten und Fakten Reisen auf Jamaika Adressen


Unsere Reisearten auf Jamaika

Hochzeitsreise auf Jamaika

Im Herzen der Karibik wird Ihre Hochzeit zusammen mit Ihrer Hochzeitsreise ein einzigartiges Erlebnis - lassen Sie sich überraschen und genießen Sie Jamaika.

15 Tage Individualreise 2 bis 2 Teilnehmer

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Karibik-Rundreise: Tobago, Trinidad, St. Lucia und Bequia

Karibik-Rundreise: Einsame schneeweiße Sandstrände, kristallklares Meer, tropischer Regenwald, bunte Korallenriffe, malerische Dörfer, Reggaemusik, exotische Cocktails... Erleben Sie abseits des Massentourismus die schönsten, weitgehend unentdeckten Plätze der Karibik!

15 Tage Bestseller 4 bis 12 Teilnehmer

auf Anfrage

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Mietwagenrundreise Costa Rica: Die Nordtour

Die Nordtour: Diese Tour eignet sich bestens für Erstbesucher von Costa Rica. Sie führt zu den imposantesten und wichtigsten Sehenswürdigkeiten.

7 Tage Individualreise 1 bis 4 Teilnehmer

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8 Tage Gruppenreise 2 bis 8 Teilnehmer

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Länderinformationen zu Jamaika: „Reggae, Dreadlocks und guter Kaffees“

145 Kilometer südlich von Kuba und 160 Kilometer westlich von Hispaniola mit den Staaten Haiti und Dominikanische Republik liegt Jamaika als drittgrößte Insel der Großen Antillen. 635 Kilometer von der westlichsten Spitze Jamaikas entfernt liegt das mittelamerikanische Festland. Die Hauptinsel Jamaikas nimmt eine Fläche von knapp 11.000 Quadratkilometern ein. Vor der Südwestküste liegt die Pedro Bank, eine unterseeische Erhebung, die auf einer Fläche von 8.000 Quadratkilometern eine Wassertiefe von weniger als 100 Metern hat. In der Bank befinden sich die Pedro Cays, eine Inselgruppe mit einer Gesamtfläche von 23 Hektar. Das Staatsgebiet Jamaikas umfasst neben der Hauptinsel und den Pedro Cays noch die ungefähr 60 Kilometer südöstlich gelegene Inselgruppe der Morant Cays. Die Atolle Serranilla-Bank, Bajo Nuevo und das unterseeische Riff Alice Shoal liegen im gemeinsam von Jamaika und Kolumbien verwalteten Meeresgebiet. Jamaika liegt am Nordrand der sogenannten Karibischen Platte, einer ozeanischen tektonischen Erdplatte, die sich direkt vor der Küste unter die Nordamerikanische Platte schiebt. Die Nähe zur Plattengrenze führt immer wieder zu Erdbeben. Der Westen und die Mitte der Insel werden von mehreren hundert Meter dicken Kalksteinschichten dominiert, die etwa zwei Drittel der Oberfläche bedecken. Im Zentrum bilden sie bis zu 900 Meter hohe Bergketten. Im weichen Gestein haben sich tiefe Täler und Höhlen mit unterirdischen Flussläufen gebildet. Jamaika lässt sich in drei Ökoregionen einteilen: Trockenwald entlang der Küste, Feuchtwald im hochgelegenen Landesinneren und Mangroven entlang einiger Küstenabschnitte. Auf der abgeschiedenen Insel haben sich viele Tier- und Pflanzenarten entwickelt, die es nur hier gibt.
Vor der Besiedlung durch die Spanier waren große Teile Jamaikas von dichtem Wald bedeckt. Heute werden viele dieser Flächen zu landwirtschaftlichen Zwecken benutzt. Lediglich Regionen an der Nordküste, das Cockpit County und die Pedro Bank sowie die höchsten Regionen der Blue Mountains sind weitestgehend in ihrem ursprünglichen Zustand erhalten. Durch den Tourismus entwickelte sich auf Jamaika ein verstärktes Umweltbewusstsein. Seit 2000 gibt es ein eigenständiges Umweltministerium. Etwa 9% der Landfläche stehen unter Naturschutz, dazu kommen mehrere Seeschutzgebiete um die Pedro Cays und an den Korallenriffen.
Der karibische Inselstaat Jamaika ist Mitglied des Commonwealth und dementsprechend nach britischem Vorbild als parlamentarische Demokratie verfasst. In der Regionalorganisation der Caribbean Community, die alle englischsprachigen Staaten des Karibikbeckens sowie Haiti umfasst, nimmt Jamaika traditionell eine politische Führungsrolle ein, und zeichnet sich auch über die Region hinaus durch ein ausgeprägtes multilaterales Engagement aus.

Hauptstadt Kingston: 

Kingston befindet sich im Südosten der Insel und wurde 1693 gegründet. Kingston ist das Wirtschaftszentrum Jamaikas. Mit dem Überseehafen und dem Flughafen stellt es die internationalen Handelsbeziehungen her. Allerdings sind etwa 30 % aller Einwohner arbeitslos. Die Landflucht hat Kingston seit 1960 auf das Doppelte wachsen lassen, heute zählt die Stadt etwa 650.000 Einwohner. Ca. 22 % der Menschen aus Kingston sind in der Landwirtschaft beschäftigt. Hauptanbauprodukt ist Zuckerrohr, daneben Yams, Reis, Bataten sowie viele weitere landwirtschaftliche Produkte. Jamaikas Hauptstadt ist weit entfernt von den Touristen-Hotspotsn an der Nordküste der Insel. Die Stadt erstreckt sich von der Küste bis in die Blue Mountains.

Absolut sehenswert:

  • Jamaika ohne Bob Marley? – Geht gar nicht. Deshalb ist ein Besuch des Bob Marley Museumssozusagen obligatorisch. Und wer’s noch intensiver mag, für den ist der Besuch des Museums Culture Yard interessant. Das Trenchtown Community-Projekt zeigt die Geschichte und die Kultur des Stadtteils auf, der überwiegend von Armen bewohnt wird.   
  • Ganz nahe liegt der heute verschlafene Fischerort Port Royal. Hier hatten die Piraten im 17. Jahrhundert ihr Hauptquartier, von wo sie ihre Raubzüge durch die Karibik bis nach Südamerika antraten. Der Anführer und verwegendste unter ihnen war Henry Morgan. Für die englische Krone mit Vollmachten ausgestattet, vernichtete er ein spanisches Schiff nach dem anderen. Port Royal zog Piraten aus der ganzen Welt an. Hier wurde ausgiebig gefeiert und vorzüglich gegessen. 1692 riss ein heftiges Erdbeben einen großen Teil der Landzunge in die Tiefe. Die Überlebenden suchten sich in Kingston eine neue Bleibe.  
  • Das weiße Devon House wurde 1881 für den ersten schwarzen Millionär, George Stiebel, erbaut. Im klassizistischen Stil gebaut, dient das schöne Herrenhaus in Kingston heute als Museum.   
  • Der Ausblick vom Skyline Drive auf das Lichtermeer von Kingston ist berauschend. Hier treffen sich jeden Mittwoch- und Sonntagabend Reggae-Fans aus der ganzen Welt.
  • Im National Heroes Park wird der jamaikanischen Helden gedacht, die sich u.a. im Kampf gegen die Sklaverei und für die Unabhängigkeit Jamaikas verdient gemacht haben.
  • In Kingston gibt es den größten botanischen Garten der Karibik, der Hope Botanical Garden, in dem viele tropische Pflanzen bewundert werden können.
  • Der Emancipation Park ist ein schöner Stadtpark, in dem manchmal Reggae-Konzerte stattfinden.

Jamaikas Osten:

Der Osten wird von den Blue Mountains geprägt, einer Bergkette, die sich auf einer Länge von rund 100 Kilometern von Nordwesten nach Südosten erstreckt, mit zahlreichen Ausläufern nach Norden und Süden. Hier befindet sich der höchste Punkt der Insel, der 2.256 Meter hoch gelegene Blue Mountain Peak. 

Absolut sehenswert:

  • Eine der landschaftlich schönsten Regionen von Jamaika liegt ganz im Nordosten im Parish Portland. Die Ausläufer der Blue Mountains rücken hier bis dicht an die Küste. Port Antonio ist mit seinen rund 14.000 Einwohnern das Zentrum der Nordostküste und besitzt immer noch ein wenig das Flair und die Lässigkeit eines karibischen Hafens. Die Stadt ist ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge in der Region, z.B. die Blue Lagoon. Dort wurden schon berühmte Hollywood Filme wie „Cocktail” mit Tom Cruise und „Die blaue Lagune” mit Broke Shields gedreht.             
  • Einige Kilometer östlich von Port Antonio liegt die Dragon Bay. Nur etwa 200m vom Festland entfernt ragt dort Monkey Island aus dem Meer. Es gibt einen kleinen Sandstrand mit glasklarem Wasser. Das Innere der Miniinsel ist nur schwer zugänglich. Es werden Bootstouren angeboten.
  • Auf dem Rio Grande können Boots- oder Raftingtouren unternommen werden.
  • Etwa 40 km von Port Antonio entfernt liegen die sogenannten Reach Falls inmitten des Dschungels. Sie gelten als Geheimtipp für Wanderer und Abenteurer. Der Pfad führt durch Urlandschaft mit Tümpeln, kleinen Wasserfällen, moosbewachsenen Steinen, Farnen und zwölf natürliche Wasserbecken, die durchschwommen werden können. 
  • Natürlich gibt es im Nordosten tolle Strände, z.B. Frenchman’s Cove Beach, die Turtle Bay, der Long Bay Beach, die Holland Bay.        
  • Das Morant Point Lighthouse ist die östlichste Spitze von Jamaika. Der dortige Leuchtturm ist immer noch in Betrieb, stammt aus dem Jahr 1841 und ist etwa 30 Meter hoch.

Jamaikas Norden:

Die Gebirge fallen an einigen Stellen im Norden über 500 Meter steil zum Meer hin ab. Von den Einheimischen wird die zweitgrößte Stadt von Jamaika Montego Bay kurz MoBay genannt und liegt an der Nordküste.

Absolut sehenswert: 

  • Ras Natango Galery and Garden ist eine kleine Kunstgalerie inmitten einer schön angelegten, botanischen Oase mit herrlicher Panoramaaussicht und ca. 15 Minuten von Montego Bay entfernt. Die Ras Natango Galerie zeigt originale Kunstmalereien, die von dem Künstler Ras Natango, seinem Sohn Ayale und lokalen Künstlern gemalt wurden.    
  • In den Hügeln etwas oberhalb von Montego Bay befindet sich das Rocklands Bird Sanctuary. Für Vogelliebhaber lohnt sich der kleine Ausflug in das Vogelparadies. Bei einem schönen Ausblick können Sie auf der Terrasse sitzen und die Kolibris mit Zuckerwasser füttern. 
  • Die YS Falls gehören zu den schönsten der Insel und sie liegen im Landesinneren etwa 1 Stunde von Montego Bay entfernt.
  • Wer gerne wandert, für den sind die Mayfield Falls genau das richtige.                 
  • Falmouth war einst ein wichtiger Hafen der Insel. Hier wurde das Zuckerrohr abtransportiert. Heute bietet die Kleinstadt zweimal pro Woche einen tollen Markttag. Entlang der Durchgangsstraße gruppieren sich Stein- und Holzbauten im gregorianischen Stil. Ganz in der Nähe befindet sich das von 1815 stammende ehemalige Courthouse, das als eines der schönsten gregorianischen Bauwerke Jamaikas gilt. Nicht weit von hier befindet sich auch das 1755 im gregorianischen Stil erbaute Good Hope Great House. Von hier aus kann man abends eine Bootstour zum „Glistening Water“ machen, wo man inmitten von glitzernden Mikroorganismen baden kann.
  • Die Croydon Plantage ist tadellos gepflegt und man bekommt einen guten Einblick, wie Ananas, Zuckerrohr, Sternfrüchte, Mangos und Litschi angebaut werden.
  • Die Hafenstadt an der Nordküste ist Ocho Rios und damit eine beliebte Anlegestelle für die Kreuzfahrtschiffe in der Karibik. Das bedeutet, wenn ein Schiff vor Anker liegt, kommen viele Passagiere auf einem Landgang in die Stadt. Dennoch hat die Umgebung von Ocho Rios einiges zu bieten. So z.B. die Dunns´River Falls, die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit von Jamaika. Die etwa 300m hohen Wasserfälle sind vor allem wegen ihrer terrassenförmigen Anordnung mit mehreren Stufen spektakulär. Unten fließen die Wasserfälle direkt ins Meer. Wegen ihrer äußerst malerischen Lage waren die Dunn’s River Falls bereits mehrmals Kulisse für Filmdreharbeiten. Ca. 15 Minuten außerhalb von Ocho Rios, bieten die Konoko Falls eine etwas ruhigere Alternative.      
  • Annotto Bay ist ein kleiner ruhiger und hübscher Ort, wo man das ursprünglichere Jamaika erleben kann.
  • Nine Miles ist der Geburtsort von Bob Marley. Hier ist das Bob Marley Mausoleum, wo man neben dem Geburtshaus, auch seinen Sarg in der Kapelle besuchen kann.     
  • Die Dolphins Cove ist eine natürliche Bucht, die von üppigem tropischem Regenwald umgeben ist. Hier kann man zusammen mit Delfinen schwimmen.    
  • Fern Gully ist eine Schlucht, die über und über mit dichten Farnen bewachsen ist. Etwa 500 Farnarten gibt es in Jamaika, davon wachsen 300 in Fern Gully.   
  • Harmony Hall ist in der traditionellen karibischen Architektur gebaut und beherbergt eine kleine Galerie mit Werken zeitgenössischer jamaikanischer Künstler.
  • Die Green Grotto Caves sind ein Tropfsteinhöhlensystem mit einzigartigen Felsformationen. Der Höhepunkt ist ein unterirdischer See, der mit einem Boot befahren werden kann.

Das Landesinnere:

Im Landesinneren Jamaikas dominieren die Blue Mountains, die sich nicht blau, sondern saftig grün erheben und UNESCO Weltnaturerbe sind. Der Duft von Kaffee liegt an vielen Orten der Region in der Luft. Abgelegene Kaffeeplantagen können hier im nebelverhangenen Wald besucht werden. Kristallklare Bäche, Wasserfälle, bunte Schmetterlinge, tropische Früchte und Pflanzen – hier kommen Naturfreunde und Abenteurer absolut auf ihre Kosten. 

Absolut sehenswert:

  • Im Holywell National Park in den Blue Mountains umschwirren Kolibris die Wanderer auf den Pfaden, die sich durch den 1,2 km² großen Park ziehen.    
  • Die Non-Profit-Organisation Strawberry Hill Foundation kümmert sich um verschiedene soziale sowie Naturschutzprojekte. Zur Finanzierung trägt das in rund 1.000 Metern Höhe traumhaft schön liegende Strawberry Hill Hotel inmitten der Blue Mountains bei. 
  • Die beste Bohne von Jamaika ist der exklusive Blue Mountain Coffee. Diese seltene Kaffeesorte wächst nur in den Blue Mountains in den mittleren Höhenlagen und ist entsprechend teuer. Beim Besuch der Craighton Estate erfährt man alles über den aufwendigen Herstellungsprozess und kann den Kaffee selbstverständlich dann auch kosten.
  • Im Cinchona Botanical Garden kann die besondere Flora und Fauna der Region auf eindrucksvolle Weise erlebt werden.     
  • Die Blue Mountains sind ein wundervolles Wanderparadies mit etwa 30 Trails. Die beliebteste Tour führt hinauf zum höchsten Gipfel von Jamaika, dem 2.256 Meter hohen Blue Mountains Peak.  
  • Die Ambassabeth Eco-Lodge ist eine einzigartige Ökotourismus-Attraktion für Naturfans in Portland, die eingebettet zwischen den John Crow Mountains und den Blue Mountains im oberem Rio Grande Tal liegt.       

Jamaikas Süden:

Im Süden ist der Abstieg zum Meer flacher und es ist die trockenste Region Jamaikas. Das Tiefland im Süden ist von Savannenbüschen und die Küstenregionen von Kokospalmen und Mangrovenwäldern geprägt. An der Südküste finden Sie entlang Treasure Beach Fischerdörfer und Naturstrände sowie herzliche Gastfreundschaft und eine beschauliche, entspannte Atmosphäre. Die Strände sind teils felsig, manche haben feinen dunkelgelben Sand und bieten eine ideale Umgebung für schöne Strandwanderungen.

Absolut sehenswert:

  • Black River ist ein kleiner Ort an der Südküste, der seinen Namen vom gleichnamigen pechschwarzen Fluss geerbt hat. Eine Bootstour flussaufwärts auf dem schwarzen Gewässer durch Mangrovenwälder ist einmalig.
  • Die bekannte Pelikan Bar liegt auf einer Sandbank wie ein großes Stück Treibholz. Es soll die beste Bar der Welt sein – skurril ist sie allenfalls.         
  • Lover´s Leap ist ein Aussichtspunkt oberhalb von Treasure Beach. Von oben kann man auf einem gewundenen Pfad bis hinab zum Meer wandern.     
  • Im Mündungsbereich des Alligator Hole Rivers leben Manatis, die das Schilf der Ufer fressen. Man kann sich bis zur Flussmündung rudern lassen, um die bis zu vier Meter langen Seekühe aufzuspüren. 
  • Für Reggae-Fans ist das Peter Tosh Monument ein Muss. Der Besuch lässt sich gut mit dem Beach von Bluefield kombinieren.
  • Ganz im äußersten Südwesten liegt Negril mit Stränden, Möglichkeiten zum Wassersport sowie entspannter Reggae-Partystimmung zum Sonnenuntergang. Etwas ruhiger geht es in im West End von Negril zu. Es liegt auf felsigen Klippen über dem Meer und die meisten Unterkünfte bieten einen sagenhaften Ausblick. Die Unterwasserwelt lädt Taucher und Schnorchler ein.
  • Einige Kilometer landeinwärts von Negril entfernt befindet sich das Royal Palm Reserve, ein Sumpfgebiet mit großem Bestand an Königspalmen. Man kann auf Bretterstegen die Gegend erkunden und einen Aussichtsturm besteigen.

Daten und Fakten Jamaika:

Landesfläche: 10.991 qkm 
Einwohnerzahl: 2,9 Mio. – ca. 91 % der Einwohner stammen von afrikanischen Sklaven ab, 1,3 % kamen aus anderen Karibikstaaten, jeweils 0,2 % sind europäischer oder chinesischer Herkunft
Hauptstadt: Kingston mit etwa 650.000 Einwohnern
Höchster Berg: mit 2.256 Metern der Blue Mountain Peak
Regierungsform: Parlamentarische Monarchie im Commonwealth
Geschichte: Im 7. Jahrhundert vor Christus erreichten die ersten aus Südamerika stammenden Taíno die Insel. Im Laufe des 15. Jahrhunderts kamen kleine Gruppen der Kariben nach Jamaika. Als Christoph Kolumbus 1494 während seiner zweiten Reise als erster Europäer auf Jamaika landete, lebten dort etwa 100.000 Menschen. Von 1509-1655 war die Insel spanische, danach bis 1962 britische Kolonie. Die Unabhängigkeit von Großbritannien wurde am 6. August 1962 erlangt, am 18. September folgte die Mitgliedschaft bei den Vereinten Nationen. Jamaika ist seitdem freies Mitglied des Commonwealth of Nations.
Wirtschaft: Jamaika gehört zu den wohlhabenderen Ländern der Karibik. Bis in die 1940er Jahre war der Export landwirtschaftlicher Produkte die einzige Einnahmequelle des Landes. Seitdem haben sich Tourismus sowie der Abbau und die Verarbeitung von Bodenschätzen zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen entwickelt. Der wichtigste Bodenschatz ist Bauxit, dessen Lagerstätten sich östlich von Montego Bay und westlich von Kingston im Inselinneren befinden. Außerdem werden Gips und Marmor abgebaut.
Währung: Jamaika Dollar
Sprache: Englisch, aber in besonderer Ausdrucksform, Patois genannt
Feste: Für Musikbegeisterte, Sportler, Feinschmecker oder Kunstliebhaber finden über das Jahr hinweg viele Events statt. Hierzu sollte man sich vor Ort informieren, wann, wo, was läuft.
Am 6. Februar 1945 wurde die Reggae-Ikone Bob Marley geboren. Ihm zu Ehren hat die jamaikanische Regierung den Februar hochoffiziell zum „Reggae-Monat“ erklärt. Überall auf der Insel, ganz besonders in Kingston, wird mit viel Live-Musik dem „King of Reggae“ gedacht.
Jedes Jahr im April findet in Kingston´s Ortsteil Liguane” das Liguanea Arts Festival statt. Essen, Kunst und Musik sind die Stärken des Festivals, dass Hunderte von Kunstliebhabern anzieht.
Anfang Dezember findet in Negril der Reggae Marathon statt. Unzählige Lautsprecherwagen und Sound Systems entlang der Strecke sorgen für musikalische Untermalung und eine mitreißende Stimmung. Nach dem Zieleinlauf geht die Party am Beach Bash weiter.

Reisen auf Jamaika:

Einreisebedingung: Der gültige Reisepass muss zum Zeitpunkt der Einreise noch mindestens sechs Monate über das Ende des beabsichtigten Aufenthaltshinaus gültig sein. Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise und den Aufenthalt von bis zu 90 Tagen zu touristischen, bzw. bis zu 30 Tagen zu geschäftlichen Zwecken kein Visum.
Impfungen: Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet kann der Nachweis einer Gelbfieberimpfung verlangt werden. Dies gilt auch für Transit/Zwischenstopp zum Flugzeugwechsel in Endemiegebieten ungeachtet der Transitzeit! Bei direkter Einreise aus Deutschland ist diese nicht erforderlich. Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus und Tollwut empfohlen.
Klima & Reisezeit: Jamaika kann das ganze Jahr über bereist werden. Mit wenigen Ausnahmen herrscht immer ein angenehmes Klima, die Tagestemperaturen liegen zwischen 28-32 Grad Celsius. Das Klima ist tropisch mit hoher Luftfeuchtigkeit. Am Meer wird die feuchtwarme Luft durch eine ständige Windbrise gemildert. In Jamaika gibt es keine Jahreszeiten, man unterscheidet zwischen Regen- und Trockenzeit. Die Trockenzeit ist normalerweise von Dezember bis März und von Juli bis August. Als beste Reisezeit wird meist von November bis April angegeben.  Die Blue Mountains sind ein bis zu 2.300 Meter aufragendes Gebirge. Die Blue Mountains bilden eine Wetterscheide und teilen Jamaika in zwei Wetterzonen. Die Nordost-Passatwinde regnen sich vorwiegend an den Hängen im Norden und Osten ab. Der Südwesten bleibt über das Jahr betrachtet am trockensten und ist landschaftlich etwas karger. Der Nordosten hat mehr Niederschläge, ist daher immer tropisch grün. In Jamaika ist von Juli bis Ende September Wirbelsturmsaison. Insgesamt liegt Jamaika geografisch sehr günstig unterhalb von Kuba und wurde bisher nur selten und auch dann nur teilweise von einem Hurrikane getroffen.
Ortszeit: MEZ -6 Std. MESZ -7 Std.

Adressen:

Botschaft von Jamaika
Schmargendorfer Straße 32
12159 Berlin
Tel. 030-85 99 45 0
Fax 030-85 99 45 40
info@jamador.de
http://www.jamaican-embassy-berlin.de

Kontakt

+49 7334 959741 info@inti-tours.de