Bolivien-Reisen von INTI Tours

Eine Schatztruhe voller Überraschungen

Bolivien – oft wird das Land als „Bettler auf dem goldenen Thron“ bezeichnet. Warum? Weil es das ärmste Land Südamerikas ist mit allen Folgen für die einheimische Bevölkerung sowie für die Infrastruktur des Landes. Dies erklärt aber nur die halbe Bezeichnung, nämlich den „Bettler“. So wäre da noch der „goldene Thron“. Und dieser Ausdruck bezieht sich auf den Reichtum des Landes an natürlichen Bodenschätzen ebenso wie auf grandiose traumhafte Landschaften.

Bolivien kann hierbei gleich etliche Superlative aufweisen: der Titicacasee ist der höchstgelegene schiffbare See der Erde, La Paz mit seinem Regierungssitz weist den größten Höhenunterschied einer Metropole auf, der Salar de Uyuni ist mit seinen knapp 12.000 Quadratkilometern Fläche die größte Salzpfanne der Erde und damit auch das größte derzeit bekannte Lithiumvorkommen der Welt. Das Leben der Indígenas in Bolivien ist sehr authentisch, die Märkte sind bunt und lebendig, die Streckenführungen versprechen Abenteuer und die Naturregionen sind phantastisch und vielerorts fast unberührt.

Entdecken Sie Bolivien und erleben Sie quirliges Leben ebenso wie einsame Naturregionen von den schneebedeckten Andengipfeln bis hinab ins Amazonasbecken. Genießen Sie eine unvergessliche Zeit im Andenstaat und tragen Sie zur positiven Weiterentwicklung des Tourismussektors in Bolivien bei.

Bienvenidos a la Bolivia!

Länderinformationen Absolut sehenswert Daten und Fakten Reisen in Bolivien Adressen


Unsere Reisearten in Bolivien


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Länderinformationen zu BOLIVIEN: „Im Herzen Südamerikas“

Das bolivianische Staatsgebiet ist heute rund 1,1 Millionen Quadratkilometer groß, das entspricht ca. dreimal Deutschland. Die Gesamtbevölkerung zählt aktuell 11 Mio. Menschen. Somit hat das Land mit etwa 1 Einwohner pro Quadratkilometer die niedrigste Bevölkerungsdichte Südamerikas. Ca. 80% der Gesamtbevölkerung lebt in den höheren Landesteilen, d.h. im Andenraum. 57 % der Menschen leben in Städten, und 43 % auf dem Land. Bolivien ist neben Paraguay ein Binnenland ohne Zugang zum Meer! Seinen Anteil an der Pazifikküste hat Bolivien im Salpeterkrieg (1879 – 1884) an Chile verloren.
In Bolivien gibt es zwei geographische Hauptregionen: Das Andenhochland durchzieht Bolivien im Südwesten, während das Tiefland den Norden und Osten Boliviens prägt. Zwischen den Ost- und Westkordilleren der Anden erstreckt sich der Altiplano, eine der größten Hochebenen der Erde! Seine Ausmaße sind 800 km Länge und 130 km Breite, die Höhenlage des Altiplano liegt zwischen 3.500 und 4.000 M.ü.M. Die Cordillera Real, der schönste Teil der Ostkordillere, erreicht in der Gegend des Titicacasees und der Stadt La Paz Höhen von über 6000 Metern. Bolivien und Peru teilen sich gemeinsam den Titicacasee. Die gesamte Gebirgszone West-, Ostkordillere und Altiplano nimmt ca. ein Viertel der Landesfläche ein. Die Übergangszonen zwischen Hoch- und Tiefland sind die semitropischen waldreichen Täler und die Yungas. Das amazonische Tiefland liegt nördlich der Königskordillere und beeindruckt durch seine vielfätige Flora und Fauna. Diese als „Llanos“ bezeichnete Waldzone liegt auf 100 – 300 Metern über dem Meeresspiegel und nimmt den größten Teil Boliviens ein. Zu diesem Gebiet zählt man subtropische hügelige Gebiete, endlose Savannen, weite Regenwälder, heiße halbwüstenartige Gebiet soowie wasserreiche zum Amazonas hinfließende Flüsse.

Hauptstadt Sucre und Regierungssitz La Paz: 

Die Hauptstadt der Republik Bolivien ist die Stadt Sucre, der Regierungssitz ist in La Paz
Sucre zählt heute etwa 240.000 Einwohner. Die Stadt liegt auf 2.790 M.ü.M. und besitzt eine Durchschnittstemperatur von 12 bis 24 °C.Sucre ist die konstitutionelle Hauptstadt von Bolivien, musste allerdings 1899 den Regierungssitz an La Paz abtreten und steht generell etwas abseits des Landesgeschehens. Gegründet wurde Sucre als spanische Stadt 1538 und sie entwickelte sich rasch zu einem der bedeutendsten spanisch-vizeköniglichen Zentren Südamerikas. 1552 wurde Sucre Bischofssitz und 1559 Sitz des königlichen Gerichtshofs. 1624 schließlich wurde noch die königlich-päpstliche Universität gegründet, die sehr bald Gelehrte aus allen Teilen Südamerikas anzog. Sucre war einst ein politisch-geistiger Brennpunkt Südamerikas. Um den zentralen Hauptplatz spürt man noch heute die einst bedeutenden Zeiten. Prachtbauten im Renaissance- und Barock-, bzw. im Mestizenstil, schöne Erker, Portale sowie Innenhöfe erzählen von vergangener Größe und gegenwärtiger Schönheit. Ca. 11.000 Studenten leben in Sucre. 1992 wurde Sucre von der UNESCO zum Kulturerbe der Menschheit erklärt, bezieht somit Gelder für den Erhalt der Innenstadt. Die „Sucrenser“ nennen ihre Stadt „ciudad culta“ – kulturelle Stadt – oder „ciudad blanca“ – weiße Stadt. 
In La Paz – El Alto eingeschlossen – leben heute knapp 2 Mio. Menschen. Weiße, Criollos, Mestizen, Cholos und Indigene treffen täglich in buntem quirligem Treiben aufeinander und trotz aller Modernität überwiegen in La Paz Markttreiben, alter Indígena-Glaube, Tradition und Musik. La Paz ist die Andenhauptstadt der Aymara-Indigenen. Während der vergangenen 200 Jahre verdreifachte sich die Bevölkerung von La Paz, somit ist die Stadt die größte Boliviens. La Paz ist die höchstgelegene Großstadt der Erde mit dem größten Höhenunterschied einer Siedlung überhaupt! Sie breitet sich von 3.100 M.ü.M. bis hoch auf knapp 4.100 M.ü.M. aus, der höchstgelegene Zivilflughafen der Erde liegt in „El Alto“ auf 4.088 M.ü.M. Der kolonialzeitliche Stadtkern von La Paz mit seinem typisch spanisch-schachbrettartigen angelegten Straßenmuster liegt etwa 500 Meter unterhalb der Abbruchkante der Hochebene. Weitere ca. 500 Meter tiefer liegen die besseren Stadtgegenden mit noblen Wohnvierteln, Botschaften und Konsulaten, Privatschulen und Clubs. Je tiefer, desto milder und wärmer das Klima, desto angenehmer das Leben. So kommt es, dass in der Oberstadt – „El Alto“ die arme Bevölkerung lebt, überwiegend Aymara. Wachsen unten im Kessel Palmen und tropische Pflanzen, so sinkt das Thermometer in „El Alto“ nachts oftmals unter null Grad! Hinter La Paz erhebt sich mächtig und ganzjährig schnee- und eisbedeckt der Hausberg „Illimani“ mit 6.462 Metern Höhe. Die generelle Durchschnittstemperatur im Zentrum von La Paz liegt bei 11,2 Grad, die Tageshöchsttemperatur liegt bei durchschnittlich 18 Grad.

Absolut sehenswert:

Absolut sehenswert Sucre: 

  • Sucre zählt 36 Kirchen und 19 Glockentürme – es ist schön, durchs Altstadtzentrum zu schlendern. Besuchenswert sind dabei der Markt, das Textilmuseum und die Hutfabrik „Charcas“. In manchen Restaurants wird abends landestypische Musik gespielt.
  • Der Hauptplatz bildet das attraktive Stadtzentrum mit der beeindruckenden Casa de la Libertad, wo Boliviens Unabhängigkeitserklärung unterschrieben wurde, und das heute ein Museum über die bolivianische Freiheitsbewegung beinhaltet. Im selben Komplex befindet sich auch Südamerikas zweitälteste Uni von 1624, in der heute die Hauptstudiengänge Medizin, Pharmazie und Landwirtschaft angeboten werden. Zwischen der Casa de la Libertad und der Kathedrale steht das heutige Rathaus, das bis zum Umzug der Regierung nach La Paz 1899 Regierungspalast von Bolivien war! 
  • Einer der besten Aussichtspunkte auf Sucre ist die leicht zu erreichende Plaze Anzures
  • Etwa 5 km von Sucre entfernt liegt eine Sehenswürdigkeit, die sage und schreibe 68 Millionen Jahre alt ist. An einer 1,2 km langen Sandsteinwand sind an die 5.000 Fußspuren von Dinosauriern zu sehen. Damals war die heutige Felswand ein flacher Strand, in dessen Sand die Abdrücke zurückblieben, versteinerten und mit der Auffaltung der Anden an ihre heutige Position gehoben wurden. Es wird vermutet, dass sich unter der sichtbaren oberen Schicht noch weitere Spuren verbergen. Die Abdrücke aus der Kreidezeit wurden am Gelände einer Zementfirma unter mehreren Sedimentschichten entdeckt und formen eine der größten Sammlungen von versteinerten Saurierspuren weltweit.
  • Das 67 km von Sucre entfernte Tarabuco ist bekannt durch seinen sonntäglichen Markt, auf dem Textilien der Umgebung sowie landwirtschaftliche Erzeugnisse wie Mais, Kartoffeln und Getreide verkauft werden. Hier findet auch alljährlich an jedem dritten Märzsonntag das große Fest "Pujllay" statt, das in Erinnerung an eine erfolgreiche Schlacht gegen das spanische Kolonialheer gefeiert wird.

Absolut sehenswert La Paz:

  • La Paz ist quirlig und voller Leben der indigenen Bevölkerung. Ein Stadtbummel durch die Gassen und über die Plätze bietet vieles zu beobachten und zu fotografieren: Plaza Murillo mit dem Regierungsgebäude und der Stadtkathedrale, die enge Calle Jaén mit kleinen Museen und Kneipen, die belebte Calle Sagárnaga mit Einkaufsmöglichkeiten vor und in den verwinkelten Häusern, der Mercado de las Brujas mit einem durchaus skurrilen Angebot (z.B. Lama-Embryos für Opfergaben), die Plaza San Francisco mit gleichnamiger Kirche.
  • Mi Teleferico nennt sich das neue Seilbahnnetz, das La Paz mit El Alto verbindet. Alleine schon wegen der fantastischen Aussicht ein Muss.
  • Donnerstags und sonntags findet in El Alto ein riesengroßer Indigenen-Markt der Aymara statt.
  • Richtung Mallasa liegt das bolivianische Valle de la Luna. Dieses sogenannte Mondtal besteht aus tausenden von Felsnadeln, Felsspalten, Erdhügeln und kraterähnlichen Formationen. Das Valle de la Luna wurde im Lauf von Millionen Jahren durch Erosion und Klimagegensätze gebildet. Starke Regenfälle und Temperaturschwankungen führen zur Abtragung des Lehmbodens und lässt die bizarren Gebilde entstehen.
  • Ein Ausflug in die Palca-Schlucht mit den rot aufsteigenden Felswänden und Ausblicken auf den mächtigen Illimani ist absolut lohnenswert. Man kann hier auch gut wandern.
  • Tagesausflug nach Tiwanaku – etwa 70 km von La Paz entfernt. Die prä-inkaische Ausgrabungsstätte ist UNESCO-Weltkulturerbe seit dem Jahr 2000. Tiwanaku wird von den meisten Archäologen als eine der wichtigsten Stätten in den Hochanden angesehen.
  • Wer gerne Mountainbike fährt, kann ein aufregendes Mountainbike-Abenteuer auf der sogenannten "gefährlichsten Straße der Welt" von La Paz aus in die Yungas unternehmen.

Bolivianisches Hochland:
Das Hochgebirge der Anden teilt sich nördlich von Bolivien im südlichen Peru in zwei Ketten: in die Ostkordillere und in die Westkordillere. 
Die Westkordillere längs der Grenze zu Chile ist vulkanischen Ursprungs und enthält unter anderem auch radioaktive Minerale. Sie erstreckt sich vom Titicacasee südwärts bis an die Grenze von Argentinien und hat eine Durchschnittshöhe von 5.000 Metern. Hier liegt auch der höchste Berg Boliviens – der 6.520 hohe Sajama. Insbesondere im Süden dieser Andenkette ist die Landschaft trocken, unfruchtbar und trostlos. Das Klima der dort vorherrschenden Trockenpuna oder Tundra gehört zu den unwirtlichsten der Welt mit täglichen Temperaturunterschieden bis zu 60°C! Von +25°C am Mittag bis zu -35°C bei Nacht! Man spricht auch von einem „andinen Sibirien, das nicht einmal den kurzen blühenden Frühling der asiatischen Tundra kennt“. 
Bei der östlich des Altiplano gelegenen Ostkordillere handelt es sich wie bei den Alpen um ein Faltengebirge, dessen Kennzeichen Granitstöcke und Schieferplatten sind. Gewaltige schneebedeckte Gipfel (z.B. der Illimanimit 6.462 M.ü.M. und der Illampú mit 6.424M.ü.M. geben dieser Kordillere ein majestätisches Aussehen. Die Ostkordillere ist geleichzeitig eine große natürliche klimatische Barriere für die feuchten Winde aus dem östlichen Tiefland und so mitverantwortlich für das trockene Klima des Altiplano. In der östlichen Kordillere liegen die wesentlichen mineralischen Schätze Boliviens!

Zwischen den beiden Kordilleren liegt das Hochplateau des Altiplano mit einer durchschnittlichen Höhe von 3.800 M.ü.M. und einer Gesamtfläche von rund 200.000km². Das Altiplano verdankt seine Entstehung den Gletscherablagerungen der beiden Kordilleren. Das größte und wichtigste Becken des Altiplano ist das des Titicacasees. Mit seiner riesigen Wasseroberfläche (8.300 – 8.900km² - schwankende Angaben) und einer mittleren Wassertemperatur von 12°C mildert er das sonst kalte und trockene Klima des Hochplateaus in seinem nördlichen Abschnitt. Durch das harte Klima ist das Leben auf dem Altiplano nie einfach gewesen. „Das geizige Land“ – wie ein bolivianischer Dichter die Puna der Hochebene genannt hat – diente schon in uralten Zeiten als Weideland für die südamerikanischen Kameloide – die Lamas, Alpakas und das wilde Vicuna. Mit den Hochkulturen, insbesondere Tiwanaku, begann der systematische Anbau von Kartoffeln, Andenhirse und an den Ufern des Titicacasees Mais sowie Saubohnen. Auch heute noch ist der Titicacasee ein bedeutendes landwirtschaftliches Gebiet und in seinem nördlichen Teil dicht besiedelt. Der südliche Teil der Hochebene besteht im Wesentlichen aus Salzwüsten, in deren Mitte der Salar de Uyuni liegt – mit um die 12.000 qkm größter Salzsee der Erde und dessen Wasser von einer dicken Salzschicht bedeckt ist. Das Klima hier ist extrem kalt und trocken, eine Vegetation existiert kaum noch.

Absolut sehenswert: 

  • Im nördlichen Bereich breitet sich der Titicacasse als höchstgelegener schiffbarer See der Erde aus. Copacabana ist ein kleiner, sehenswerter Ort am Seeufer, von dem aus Bootstouren zur Sonneninsel unternommen werden können. Eine Wanderung über die Isla del Sol, eventuell auch mit Übernachtung auf der Insel bleiben unvergessen. Man kann von Copacabana aus auch leicht nach Peru einreisen.
  • Ausflüge in die Königskordillere zum Wandern oder Bergsteigen, z.B. an den Huayna Potosí oder zum ehemaligen höchstgelegenen Skigebiet der Erde zum Chacaltaya.
  • Auch der Sajama Nationalpark rund um den 6.520 hohen Sajama bietet Wander- und Bergsteigermöglichkeiten. Es gibt auch einfache Thermalbäder in traumhafter Landschaft. Von hier aus ist eine Einreise nach Nordchile leicht möglich.
  • Salar de Uyuni – auf dieser Unendlichkeit aus Weiß fühlt man sich wie auf einem anderen Planeten. Man kann den Salzsee als Tagesausflug von Uyuni (alter Eisenbahnfriedhof) aus besuchen oder auch direkt vor Ort in einem der aus purem Salz gebauten Hotels übernachten. Mit Geländewagen durchqueren Sie den Salzsee und besuchen dabei die Kakteeninsel Incahuasi.
  • Noch intensiver lässt sich die Region auf der Lagunen-Tour erleben. Dabei verbringen Sie drei anstrengende, jedoch unvergessliche Tage. Von der Salzwüste Uyuni aus steuert man in Jeeps die farbenprächtigen Lagunen an – am bekanntesten sind wohl die sogenannte Laguna Colorada mit ihrer roten und die Laguna Verde mit ihrer grünen Färbung aufgrund der im Wasser enthaltenen Mineralien. Bestaunen Sie Flamingos und romantische Sonnenuntergänge. Entspannen Sie in den heißen Quellen der Termas de Polques.
  • Die Fahrt von Uyuni nach Potosí ist landschaftlich traumhaft schön. 
  • Die Stadt Potosí ist mit ihren ca. 175.000 Einwohnern neben Tibets Hauptstadt „Lhassa“ die höchste Großstadt der Welt auf 4.065 M.ü.M. Die hier lebenden Menschen trotzen ganzjährig kalten Temperaturen meist komplett ohne Heizmöglichkeit! Der legendäre Cerro Rico überragt die Stadt, er ist 4.830 M.ü.M. hoch. Den Spuren der grausamen Kolonialgeschichte begegnet man in Potosí auf Schritt und Tritt. Eine organisierte Tour in die Minen des Cerro Rico ist nichts für Menschen mit Klaustrophobie, ansonsten ein Muss in der Stadt. Die Plaza de Armas, die ehemalige Münzpräge La Moneda, der Markt und einige Dächer der Stadt mit besten Ausblicken laden ein.

Bolivianisches Tiefland:

Obwohl man beim Gedanken an Bolivien fast ausschließlich Bilder von Hochland und Gebirge vor Augen hat, nimmt zwei Drittel des Staatsgebietes das Tiefland ein. Einerseits sind dies die trockenen Savannen des Gran Chaco, andererseits feucht-heißer Regenwald in AmazonienSanta Cruz ist das wirtschaftliche Zentrum Boliviens und guter Ausgangspunkt für verschiedene Tiefland-Exkursionen. Die moderne Stadt liegt ca. 550 km östlich von La Paz und mehr als 3.000 Meter tiefer! Man kann von Santa Cruz aus die interessanten Jesuitenmissionen besuchen, welche zum Weltkulturerbe der UNESCO ernannt wurden. Samaipata ist ein nahegelegenes Bergdorf und bester Standpunkt zum Besuch der gleichnamigen Festung oder des Amboró Nationalparks. Das üppige Ökosystem des bolivianischen Tieflands überwältigt mit unvergleichlichen Naturregionen, die sich unter anderem im Nordosten von Santa Cruz und in den dünn besiedelten Naturschutzgebieten an der Grenze zu Peru ausbreiten. Exotische Tierarten wie Brüllaffen, Riesenameisenbären, Gürteltiere, Jaguare und viele Reptilien-, Fisch- und Vogelarten sind hier heimisch. In vielen Dörfern des bolivianischen Tieflands am Rande des Dschungels ist bis heute ein einzigartiges kulturelles Erbe lebendig. Musik, welche die Jesuitenmissionare im 18. Jahrhundert aus Europa mitbrachten, wird in vielen Gemeinden in Musikschulen, Jugendensembles und bei Konzerten bewahrt. Jedes zweite Jahr findet das Internationale Barockmusik-Festival statt, welches zu den weltweit größten seiner Art gehört. 

Absolut sehenswert:

  • Der Amboró Nationalpark ist gut mit geführten Touren von der Tieflandmetropole Santa Cruz und über den Bergort Samaipata aus zu erreichen. Der Park hat eine sehr vielfältige Flora und Fauna, weil an dieser Stelle die drei großen Ökoregionen Amazonien, Anden und Chaco aufeinandertreffen. Es gibt etwa 2.659 Pflanzenarten, darunter 500 Orchideenarten und Baumfarne, 830 Vogelarten, 127 Säugetierarten einschließlich Jaguar, Puma, Ozelot, Brillenbär, Gürteltiere, Flachlandtapir, Großer Ameisenbär, Klammeraffen und 43 Arten von Fledermäusen, 135 Reptilien- sowie 173 Amphibienarten.   
  • El Fuerte de Samaipata ist eine Ruinenstätte der Inkakultur in Bolivien. Sie ist seit 1998 UNESCO-Weltkulturerbe. El Fuerte de Samaipata liegt auf einem Berggipfel in 1.950 Metern über dem Meeresspiegel in den Ausläufern der Ostanden.
  • Kaa Iya Nationalpark – ein fantastisches Naturparadies mit einer der größten Jaguarpopulationen Südamerikas.
  • Jesuitenmissionen, z.B. San José de Chiquitos – UNESCO-Wrltkulturerbe
  • Otuquis-Nationalpark – das bolivianische Pantanál wartet mit viel Tierbeobachtungsmöglichkeiten
  • Amazonas-Kreuzfahrt auf dem Rio Marmoré, dem größten Amazonas-Nebenfluss auf bolivianischem Territorium. Naturschutzgebiet Ibare-Mamoré.
  • Der Nationalpark Alto Madidi erstreckt sich vom Tiefland bis zu den Andengipfeln auf knapp 5.500 m Höhe und weist wiederum einen hohen Artenreichtum an Flora und Fauna auf.

Daten und Fakten Boliviens:

Landesfläche: 1,1 Millionen qkm
Einwohnerzahl: 11 Mio. – gut 50% indigene Bevölkerung (ca. 31% Quechua und ca. 25% Aymara), gut 30% Mestizen, die restliche Bevölkerung sind Weiße (Einwanderer), Nachkommen afrikanischer Sklaven und Asiaten
Hauptstadt: Die Hauptstadt der Republik Bolivien ist die Stadt Sucre, der Regierungssitz ist in La Paz.
Höchster Berg: mit 6.520 Metern der Sajama
Regierungsform: Präsidialrepublik
Geschichte: Bei Ankunft der Spanier war die Hochebene Boliviens Teil des Inkareiches. Dieses Inkareich existierte zu der Zeit in Bolivien gerade erst 100 Jahre. Vorher gab es eine ganze Anzahl antiker Zivilisationen auf dem Altiplano. Die mächtigste war die Tiwanaku-Kultur. Die Spanier kamen von Peru aus zu Beutefeldzügen nach Bolivien. Und die heutige Stadt Sucre wurde 1544 gegründet, als der Indianer Diego Huallpa verkündete, dass er bei Potosí Silber entdeckt hat. Während der nächsten zwei Jahrhunderte war nun alles in Bolivien danach ausgerichtet, die größte je entdeckte Silbermine auszubeuten. Zwischen 1545 und 1660 kamen in Sevilla 16.000 Tonnen Silber an – ohne geschmuggelte Ware. Die indigene Bevölkerung wurde ausgebeutet und regelrecht versklavt. Ende des 18. Jhd. entflammten Unabhängigkeitsgedanken und als 1825 in Peru die spanische Herrschaft beendet wurde, fasste man die Provinzen des „oberen Peru“ zu einer neuen Republik zu Ehren des Befreiers Simon Bolivar zusammen: Republica de Bolivar.
Wirtschaft: Bolivien ist nach Statistiken von Entwicklungshilfeorganisationen immer noch eines der ärmsten Länder der Erde und besitzt eines der niedrigsten Einkommensniveaus. Die Industrie ist völlig unterentwickelt, sie orientiert sich nur am nationalen Markt und konzentriert sich auf die drei Städte La Paz, Cochabamba und Santa Cruz. Krisen im Bergbau sind gleichzeitig Wirtschaftskrisen und machen Bolivien nach wie vor abhängig von Lebensmittelspenden, Krediten und auch Rauschgifthandel. Die Wirtschaft orientiert sich nach wie vor überwiegend an der Ausfuhr von Rohstoffen aus dem Bergbau, Gas, Erdöl, Kaffee, Zucker, Soja und Holz. Nach Malaysia ist Bolivien der zweitgrößte Zinnlieferant der Welt, sonstige Metalle sind Zink, Blei, Wolfram, Gold, Silber, Kupfer und neuerdings Lithium.
Währung: Boliviano
Sprache: Die offizielle Sprache ist spanisch, jedoch werden von ca. 21 % der Bevölkerung Quechua und von 15 % der Bevölkerung Aymara gesprochen. Im Tiefland kommen noch andere Dialekte hinzu, wobei das Guarani am meisten vorkommt.
Feste: Die Feierlaune der Bolivianer ist unerschöpflich. Während des ganzen Jahres finden in sämtlichen Landesteilen immer wieder Feierlichkeiten oder Fiestas statt...
Las Alasitas – das Fest zu Ehren von Ekeko, dem Gott des Wohlstandes und der Fruchtbarkeit: Ab 24. Januar über mehrere Wochen in La Paz, im August in Sucre, im September in Tarija.
Carnaval de Oruro – am Samstag vor Aschermittwoch findet der große Festzug statt, an dem über vierzig Tanzgruppen teilnehmen; auch in vielen anderen Städten des Landes wird ausgiebig Karneval gefeiert, zum Beispiel in Sucre.
Pujllay in Tarabuco findet jährlich am dritten Märzwochenende statt. Das authentische Fest erinnert an die erfolgreiche Befreiungsschlacht gegen die Spanier. Pujllay verkörpert auf besonders folkloristische Weise die Traditionen der Quechua sprechenden Volksgruppen in Bolivien.
Das Neujahrsfest der Aymara findet jährlich am 21. Juni statt. Die Wintersonnwende – Willkakuti genannt – wird besonders in Tiwanaku gefeiert. Auch auf der Sonneninsel im Titicacasee sowie auf der Isla Incahuasi im Salzsee von Uyuni wird das Neujahrsfest der Aymara traditionell begangen.
Im September wird in Sucre die Schutzheilige der Stadt mit der die Fiesta de la Virgen de Guadalupe gefeiert.
Tief religiös sind die Feiertage rund um Allerheiligen; Todos Santos wird in den verschiedenen Regionen des Landes auf unterschiedliche Weise begangen.

Reisen in Bolivien:

Einreisebedingung: Der Reisepass muss beim Zeitpunkt der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein. Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise und einen touristischen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen pro Kalenderjahr kein Visum. Mehrfache Ein- und Ausreisen sind gestattet. Bei Ankunft an den internationalen Flughäfen in La Paz, Santa Cruz und Cochabamba wird in der Regel ein Einreisestempel mit dem Einreisedatum im Pass eingetragen, jedoch oft kein Gültigkeitsdatum. Deutschen Touristen wird zunächst eine Aufenthaltserlaubnis für 30 Tage erteilt, die zweimal – für jeweils 30 Tage – bei der Migrationsbehörde kostenlos verlängert werden kann.
Impfungen: Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist ab dem vollendeten 12. Lebensmonat eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen. Alle Gebiete in Bolivien unterhalb von 2.300 M.ü.M. und damit u.a. der gesamte bolivianische Amazonas sind Gelbfieberübertragungsgebiet. Daher wird grundsätzlich allen Reisenden dringend eine Gelbfieberimpfung empfohlen, bevor sie in diese Gebiete reisen. Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus und Tollwut empfohlen.
Klima/Reisezeit: Das Staatsgebiet Boliviens ist am Wendekreis des Steinbocks am Äquator gelegen, woraus sich aufgrund der Höhendifferenzen eine beachtliche klimatische Vielfalt ergibt. Aufgrund dieser Vielfalt kann es innerhalb des Staatsgebietes auf demselben Breitengrad zu beträchtlichen Temperaturschwankungen kommen. Insgesamt gibt es drei verschiedene Klimaregionen: die Tropische, die Subtropische und die Gemäßigte. Zwei Drittel von Bolivien weisen vorwiegend tropisches Klima auf, so wie es sich im Osten des Landes zeigt, jedoch ergeben sich aufgrund der Höhe beträchtliche Klimaschwankungen. So findet man im Altiplano ein gemäßigtes und trockenes und in der Kordillere ein kühles Klima. Regenzeit ist von November bis Februar. Die beste Reisezeit für Bolivien ist von April bis Oktober, denn während dieser Monate ist im Hochland Trockenzeit.
Ortszeit: Die Zeitverschiebung beträgt -5 Stunden zwischen Deutschland und Bolivien. (MEZ) Während der deutschen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied -6 Stunden. (MESZ)

Adressen:

Botschaft des Plurinationalen Staats Bolivien
Wichmannstraße 6
10787 Berlin
Telefon +49 (30) 263915-0   Fax +49 (30) 263915-15
http://www.bolivia.de  
info@bolivia.de  
berlin@embajada-bolivia.de 

Kontakt

+49 7334 959741 info@inti-tours.de