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Reisen in Brasilien: Samba, Urwald und Tierreichtum - INTI Tours

Lebensfreude pur und Naturvielfalt satt 

Brasilien – das ist das "andere Südamerika". Ein Land voller Versprechungen – so groß, dass es ein eigener Kontinent sein könnte und unmöglich bei einer einzigen Reise in seiner ganzen Fülle erfasst werden kann. Reisen in Brasilien – das ist: Samba, Rio de Janeiro, Salvador de Bahia, Manaus, Pantanál, Amazonas, und die weltberühmten Wasserfälle von Iguaçú.

Erleben Sie pulsierende Städte wie Rio de Janeiro oder Salvador da Bahia ebenso wie kleine koloniale Juwelen wie Olinda oder Paraty. Staunen Sie über die üppigen schönen Naturlandschaften wie die weltberühmten Wasserfälle von Iguaçu, traumhafte Küstenabschnitte und üppigen Regenwald

Brasilien ist auch ein Land großer Gegensätze: einerseits brilliert das Schwellenland mit modernster Innovation und hoher Lebensqualität, andererseits kämpft es mit riesigen sozialen Unterschieden und einer dramatischen Armut. Entdecken Sie ein Land mit vielen verschiedenen Gesichtern, kosten Sie das Nationalgericht Feijoada oder eine Muqueca, genießen Sie kostbare Perlen dieses faszinierenden Tropenstaates und lassen Sie sich von der Lebensfreude der Brasilianer anstecken.

Bem-vindo ao Brasil!

Länderinformationen Absolut sehenswert Daten und Fakten Reisen in Brasilien Adressen


Unsere Reisearten in Brasilien


Beispiele für individuelle Wunschreisen in Brasilien

Individuelle Reise - Facetten Brasiliens

Erleben Sie pulsierende Metropolen wie Salvador, Brasilia und Rio de Janeiround staunen Sie über die Verschwendung schönster Naturlandschaften wie die Wasserfälle von Iguaçú, traumhafte Küstenabschnitte sowie den Amazonas.

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Individuelle Brasilienreise: Jaguare und Natur pur

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Individualreise durch Chile, Argentinien und Brasilien

Erleben Sie die Weite der patagonischen Steppe, erkunden Sie die wilde Schönheit der Berge am "Ende der Welt" und entspannen an atemberaubenden Stränden der Atlantikküste.

25 Tage Individualreise 2 bis 6 Teilnehmer

auf Anfrage

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Individualreise durch Argentinien, Chile und Brasilien

Erkunden Sie Patagonien, Norwestargentinien, die Iguazú-Wasserfälle und Rio de Janeiro im Mietwagen und erleben Sie Ihr persönliches Reiseabenteuer. 

23 Tage Individualreise 2 bis 4 Teilnehmer

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Länderinformationen zu BRASILIEN: „Von ‚A‘ wie Amazonien bis ‚Z‘ wie Zuckerhut“

Mit gut 8,5 Millionen km² ist Brasilien das größte Land Südamerikas, das fünftgrößte Land der Erde und etwa 24 Mal so groß wie Deutschland! Das brasilianische Staatsgebiet nimmt knapp 50% der Gesamtfläche Südamerikas ein. Es besitzt gemeinsame Grenzen mit allen anderen Ländern des Kontinents außer mit Ecuador und Chile. Die östliche Küstenform Südamerikas entspricht weiten Strecken der brasilianischen Atlantikküste. Diese misst 7.367 Kilometer! Die Küste Südamerikas verläuft parallel zur westafrikanischen Küstenlinie – wie ein Puzzle kann man die Kontinente zusammenfügen. Nach der Lehre der Kontinentalverschiebung waren die beiden Kontinente in der Erdentstehungszeit miteinander verbunden und trieben während Jahrmillionen langsam auseinander. Der amerikanische Kontinent driftete gen Westen und so schob sich auf diese Weise auch das gewaltige Andengebirge an der Westseite Südamerikas in die Höhe. Brasilien lässt sich grob in zwei Großlandschaften einteilen:  Erstens das etwa 4 Millionen km² große Amazonasbecken im Norden, das etwa 41% der Landesfläche einnimmt. Zweitens das Hochplateau des so genannten Brasilianischen Schildes mit durchschnittlichen Höhen zwischen 200 und 1.000 M.ü.M., welches im Zentrum und Süden des Landes die restlichen 59% einnimmt. Im Osten fällt das Bergland der Küstenkordillere zu einer schmalen Küstenebene ab. Die Küstenkordillere verläuft von Süd nach Nordost und bildet mit ihren Höhen von 1.000 bis 2.500 M.ü.M. eine Wasserscheide zwischen Atlantik und Binnenland. Der weitgehend größte Teil des Landes liegt zwischen dem Äquator und dem südlichen Wendekreis der Tropen. Etwa 1/3 des Landes liegt im Abflussbereich des Amazonas und seiner ca. 200 Nebenflüsse. Brasiliens größte West-Ost-Ausdehnung von 4.319,4 km entspricht fast der größten Nord-Süd-Ausdehnung von 4.394,7 km. Die Mehrzahl der Brasilianer lebt entlang der Atlantikküste sowie in den südöstlichen Industrieregionen, wo z.B. allein im Bundesstaat Sao Paulo 55% aller Güter des Landes produziert werden. Im Süden und Südosten des Landes leben 64% der Bevölkerung auf nur 20% der Landesfläche. Hingegen leben in den nordwestlichen Regionen im Amazonas nur etwa 4% der Brasilianer auf etwa 40% der Landesfläche leben. In Brasilien herrscht ein absolut krasser Gegensatz und ein Ungleichgewicht zwischen Arm und Reich. Einerseits gilt Brasilien als industrialisiertes und modernes Land, andererseits gibt es Gegenden, die zu den ärmsten der Welt gehören. Es gehen etwa 50% des Gesamteinkommens aller Brasilianer in die oberen 10% der Bevölkerung.                                    

Hauptstadt Brasilia: 

Brasilia liegt in der Mitte Brasiliens auf dem zentralen Hochplateau des Landes in 1.172 Metern Höhe nahe der Wasserscheide zwischen den Flüssen, die einerseits nach Norden zum Amazonas und andererseits nach Süden zum Río de la Plata fließen. Die Stadt wurde mehr oder weniger auf dem Reißbrett entworfen und in einer bis dahin nicht stark urbanisierten Region des Landes erschaffen mit nur einem einzigen Zweck: Rio de Janeiro als Hauptstadt abzulösen. Durch die Lage sollte zudem die Entwicklung der Infrastruktur des Binnenlandes gefördert werden. Brasilia liegt weit entfernt von den anderen Zentren wie São Paulo (872 km), Rio de Janeiro (930 km), Recife (1653 km) und Belém (1600 km). Verantwortlicher Stadtplaner war Lúcio Costa. Der Architekt Oscar Niemeyer trug als Chef des staatlichen Bauamtes die Verantwortung für das Projekt Brasilia und entwarf die öffentlichen Gebäude. Mit der Gestaltung Brasilias wurde am 22. Oktober 1956 begonnen. Bereits am 21. April 1960 war die Planhauptstadt weitgehend fertiggestellt und wurde von Präsident Kubitschek eingeweiht. Brasília löste damit Rio de Janeiro als neue Hauptstadt des Landes ab. Die Kernstadt hat heute ca. 2,57 Millionen Einwohner. In der Metropolregion Brasilia, die bis in die Bundesstaaten Goiás und Minas Gerais hineinreicht, leben rund 4,29 Millionen Menschen. Das Zentrum von Brasília gehört seit 1987 zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Absolut sehenswert: 

  • Die Metropolitan Cathedral of Brasilia ist das absolute Schmuckstück von Oscar Niemeyer. Die moderne Kathedrale mit dem "Kronenformat" sowie Wasserspiegeln und Werken moderner Künstler ist sowohl von außen wie von innen ein Hochgenuss nicht nur für Architekturfreaks.
  • Die Ministries Esplanade ist Teil der Monumentalachse. Es befindet sich im östlichen Teil des "Monumental Eixão" und beherbergt die Organe der Bundesregierung. Die Gebäude wurden vom Architekten Oscar Niemeyer entworfen. Die Landschaftsgestaltung der Monumentalachse wurde von Burle Marx durchgeführt. 
  • Die Praca dos Tres Poderes – Platz der drei Mächte – ist ein weitläufiger Raum zwischen den drei monumentalen Gebäuden, die die drei Mächte der Republik repräsentieren: dem Planalto-Palast (Exekutive), dem Obersten Bundesgerichtshof (Justiz) und dem Nationalkongress (Legislative). Wie fast alle Straßen der Stadt wurde der städtische Teil von Lúcio Costa und die Konstruktionen von Oscar Nuemeyer mit strukturellen Projekten von Joaquim Cardozo entworfen.
  • Die Juscelino-Kubitschek-Brücke verbindet den Lago Sul, Paranoá und São Sebastião über die Monumentalachse mit dem zentralen Teil von Brasilia.
  • Das JK-Denkmal wurde ebenfalls von Oscar Niemeyer erschaffen. Es soll im angegliederten Museum die Erinnerungen an Juscelino Kubitschek wachhalten. 
  • Das Heiligtum Dom Bosco ist eines der Wahrzeichen Brasilias. Der Bau des Kirchenkomplexes, der vom Architekten Carlos Alberto Naves zu Ehren des Schutzheiligen Don Bosco entworfen wurde.   
  • Das SQS 308 Quadra modelo ist ein Modell dafür, wie sich der für Brasilias Projekte verantwortliche Stadtplaner Lúcio Costa die „Super Quadras von Brasilia“ vorgestellt hat. 
  • Der Dawn Palace ist ein Gebäude, das als offizielle Residenz des Präsidenten der Republik ausgewiesen ist. Es befindet sich am Ufer des Paranoá-Sees und ist das erste Gebäude, das am 30. Juni 1958 in der Bundeshauptstadt eingeweiht wurde.
  • Sie können sich all die genannten architektonischen Sehenswürdigkeiten auch mit einer geführten Fahrradtour erschließen.

Amazonien im Norden:

Das etwa 4 Millionen km² große Amazonasbecken im Norden nimmt etwa 41% der Landesfläche Brasiliens ein. 
Unterschieden wird die Naturregion Amazonien vom Bundesstaat "Estado do Amazonas", der der größte der 26 Bundesstaaten Brasiliens ist. In seiner Hauptstadt Manaus lebt mit mehr als zwei Millionen Einwohnern fast die Hälfte der Bevölkerung des Bundesstaates. Der Bundesstaat umfasst das westliche Amazonasbecken im Nordwesten Brasiliens und besteht größtenteils aus tropischem Regenwald. Östlich davon im Mündungsgebiet des Amazonas an der Baía de Guajará liegt Belém, die Hauptstadt des Bundesstaates Pará. Belém ist neben Manaus die wichtigste Stadt des brasilianischen Amazonasgebietes. 
Der Amazonas als Naturregion ist das größte Flusssystem der Erde mit mehr als 1.000 Nebenflüssen in einem Einzugsgebiet von über sieben Millionen Quadratkilometern. Hochseeschiffe können 3.700 km stromaufwärts bis nach Iquitos in Peru fahren. Insgesamt sind 50.000 km des amazonischen Flusssystems schiffbar. Amazonien beherbergt ca. 50 Millionen Pflanzenarten. Auf wenigen Hektar Wald finden sich oft mehr Baumarten als in ganz Europa. Das Gefälle des Amazonas außerhalb der Anden sind nur wenige Zentimeter pro Flusskilometer, weshalb auch der enorme Wasseranstieg von ca. zwölf Metern oder mehr in der Regenzeit zustande kommt. Die brasilianische Amazonashauptstadt Manaus liegt z.B. nur 26 M.ü.M. Zum Höhepunkt der Regenzeit fließen pro Sekunde bis zu 310.000 Kubikmeter Wasser in den Atlantik! Der Amazonas transportiert etwa 1/5 des gesamten Süßwassers aller Flüsse der Erde. Vor der Vereinigung des Rio Solimoes mit seiner lehmgelben Farbe mit dem colafarbigen Rio Negro zum Rio Amazonas ist der Rio Negro etwa 20 km breit. Die unterschiedlichen Wasser der beiden Flüsse ziehen ca. noch 80 km nach der Vereinigung zweifarbig nebeneinander her, dann dominiert das lehmfarbene Wasser. Ein Drittel der gesamten tierischen Biomasse in Amazonien sind Ameisen! Sie gelten allgemein als "Herrscher des Regenwaldes". Fast 2.000 Fischarten des Amazonas sind beschrieben, man schätzt, dass es insgesamt 3.000 Arten gibt. Das Straßennetz Amazoniens wurde von 1971 bis 1986 von 7.900km auf 49.800km erweitert. Zunehmende Umweltzerstörung durch Abholzung des Regenwaldes zugunsten von Minen, Viehzucht und Landwirtschaft sind ein brisantes Thema.

Absolut sehenswert: 

  • Von Manaus aus gibt es viele Touren zu Amazonas-Lodges. Ein mehrtägiger Aufenthalt auf einer Lodge mit Ausflügen unter fachkundiger Führung örtlicher Guides bietet beste Einblicke in das faszinierende Ökosystem Amazonas-Regenwald. Bootstouren, Wanderungen, Survival-Übernachtung, Pflanzenkunde, Besuch von Siedlern, Tierbeobachtungen, Medizinmänner – das Spektrum an Angeboten reicht weit.
  • Amazonas-Kreuzfahrt von Belém nach Manaus oder umgekehrt
  • In Manaus selbst sind das Teatro Amazonas, der Botanische Garten, der morgendliche Fischmarktsowie eine Tour zum „Meeting oft he Waters“ – Zusammenfluss des Rio Solimoes und des Rio Negro – sehenswert.
  • Von Belém aus kann wunderbar die Ilha do Marajó besucht werden. Auch hier gibt es Fazendas, die einen mehrtägigen Aufenthalt lohnen. Wasserbüffelreiten. Bootstouren, Baden, Tierbeobachtung und Wanderungen stehen dabei im Vordergrund.
  • In Belém selbst lohnt der morgendliche Fischmarkt Ver-o-Peso, das Museu Paraense Emílio Goeldimit seinen Grünanlagen und die modern umgebauten Docks Estacao das Docas.

Nordostbrasilien:
Brasiliens Nordosten umfasst offiziell insgesamt neun Bundesstaaten! Diese sind: Bahia, Sergipe, Alagoas, Pernambuco, Paraíba, Rio Grande do Norte, Ceará, Piauí, Maranhao. Alle diese Bundesstaaten grenzen ans Meer, und die Küste zählt insgesamt über 3.000 Kilometer! Im Süden säumen meist Palmen die Strände, im Norden breiten sich entlang der Küsten oft gewaltige Dünenlandschaften aus. Und überall suchen sich Süßwasserflüsse ihren Weg, sie sind gesäumt von Mangrovenwäldern. Das Klima in Nordostbrasilien ist im Küstenbereich tropisch-feucht und im Landesinnern trocken-heiß, örtliche Regen- und Trockenzeiten sind die einzigen „Jahreszeiten“ der Region. Einst war der gesamte südliche Küstenbereich des Nordostens auf einer Breite von 50-100 Kilometern von tropischem Küstenregenwald bedeckt. Die starke Besiedlung der Küste und die damit einhergehende Plantagenwirtschaft ließen den ursprünglichen Waldbestand auf nur wenige, heute unter Schutz stehende Restbestände schrumpfen. An die "Zona da Mata" schließt sich ein etwa 150 Kilometer breites Gebiet an, das "Agreste" genannt wird. Es handelt sich dabei um ein 400-800 Meter hohes Plateau mit weitaus weniger Niederschlägen als im Küstenbereich. Hier werden Grundnahrungsmittel sowie Tabak, Zitrusfrüchte und Cashewnüsse angebaut. Daran schließt sich der steppenartige, meist ausgetrocknete, da niederschlagsarme "Sertao" an. Er nimmt über die Hälfte der Fläche des Nordostens in Brasilien ein! Hier wachsen nur mehr Sukkulenten, bestimmte Palmenarten, Dorngewächse und Kakteen und bilden die sogenannte "Caatinga-Vegetation". Im nördlichen Bereich gibt es keine "Zona da Mata". "Campos Cerrados" mit heißen Baumsavannen oder Trockengebiete mit Dorngewächsen, der "Caatinga", reichen bis in die Küstenregionen. Oder eben sogar gewaltige Dünenlandschaften wie im "Parque Nacional Lencóis Maranhenses". Wirtschaftlich gesehen spricht man vom Nordosten vom "Armenhaus Brasiliens". Dies ist zum einen begründet durch die extremen Wetterbedingungen, zum anderen sind die Besitzverhältnisse im Nordosten extrem ungerecht! Trotzdem ist die Landwirtschaft nach wie vor der wichtigste Wirtschaftszweig des Nordostens, gefolgt vom Tourismus – vor allem in den Küstenregionen. Die Menschen aus dem Nordosten nennen sich "Nordestinos"! Sie sind heute ein buntes Völkergemisch mit Ursprüngen von Portugiesen, Holländern, Franzosen, und besonders natürlich Afrikanern!

Absolut sehenswert:

  • Brasiliens Strände sind fantastisch. Hier ist für jeden etwas dabei – vom großen Ferienressort mit allen Annehmlichkeiten eines 5*-Hotels bis hin zu einsamen Buchten ohne Bebauung. Strandempfehlungen auszusprechen ist schwierig – es sind unzählige. Stöbern Sie ein bisschen – und Sie werden Ihre Favoriten finden.
  • Der „Parque Nacional Lencóis Maranhenses“ liegt südlich der Amazonasregion im Bundessaat Maranhão. Es handelt sich dabei um ein ausgedehntes Dünengebiet, das man so in Brasilien niemals vermuten würde. Die mit 1550 km² einzige Wüste Brasiliens wurde zum Nationalpark erklärt. Während der Regenfälle füllen sich die Senkungen zwischen den riesigen Dünen mit Süßwasser und bilden Hunderte von sagenhaft schönen, blau schimmernden Badelagunen.
  • Der Bundesstaat Bahia hat sein ganz eigenes Flair. Hier ging im Jahre 1500 der portugiesische Seefahrer „Pedro Álvares Cabral“ bei „Porto Seguro“ an Land der neuen Kolonie Brasilien! Bahia wird oft als die „Seele des Nordostens“ oder gar als das Herz ganz Brasiliens bezeichnet. Dieser Bundesstaat – vor allem auch die Hauptstadt „Salvador“ – ist sehr stark geprägt von afrikanischen Traditionen, Religion, Musik, Tanz und Einflüssen in der Ernährung. Das sprichwörtliche Temperament der Brasilianer ist hier wohl am stärksten ausgeprägt. Auch sagt man, dass der Karneval von Bahia der lebendigste und musikalisch anspruchvollste des Landes ist. Besuchenswert in Bahia ist die barocke Altstadt, das Pelourinho von Salvador da Bahia, die koloniale Kleinstadt Cachoeira mit der Tabakfabrik Dannemann, die landschaftlich sagenhafte Chapada Diamantina für alle Wanderfreunde sowie die Küsten, z.B. beim Morro de São Paulo, die Costa do Dendê südlich von Salvador oder die Estrada de Coco nördlich von Salvador.
  • Die Schwesterstädte Recife und Olinda bieten Moderne sowie Kolonialflair gleichermaßen, dazu noch nahe schöne Strände.
  • Ein besonderes Atlantikjuwel ist das Inselarchipel Fernando de Noronha. Es gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO und verfügt über ein komplexes Ökosystem. Hier können Sie Wandern, Tauchen und Entspannen.

Zentralbrasilien und der Süden:

Im südlichen Teil Brasiliens liegt der am meisten besiedelte und am modernsten erschlossene Teil des Landes. Hier liegt das wirtschaftliche Dreieck zwischen Rio de Janeiro, São Paulo und Foz do Iguaçú. Ganz im Süden haben sich aufgrund des gemäßigten Klimas verschiedene Einwandererströme niedergelassen, vor allem auch Nachfahren der deutschen Einwanderer findet man hier. So wird zum Beispiel alljährlich in Blumenau das weltweit drittgrößte Oktoberfest außerhalb zelebriert, es gibt Fachwerkhäuser und die für Bayern typischen Biergärten und -feste. Zwei der großen Aushängeschilder Brasiliens – die Iguaçú-Wasserfälle sowie Rio de Janeiro – findet man im Süden. Im zentralen Hinterland regiert man in Brasiliens Hauptstadt Brasilia die Geschicke des Landes. Dennoch gibt es auch hier eine wilde unverbrauchte Region ganz im "wilden Westen". Das Pantanál erfreut sich aufgrund seiner riesigen Fauna an immer mehr Gästen, die auf der Suche nach einem Rest von Abenteuer und Wildnis sind.

Absolut sehenswert:

  • Rio de Janeiro ist alleine schon wegen seiner spektakulären Lage umgeben von grünen Bergen und umspielt vom Atlantik weltberühmt. Sicherlich gehören die Aussichtspunkte Corcovado und Pão de Azucar zum Besten, was man in der Stadt erleben kann. Aber auch die verschiedenen Stadtviertel wie Santa Teresa, Copacabana, Ipanema, Lapa sowie die Altstadt überraschen mit ihrer Vielfalt. Karneval oder die Silvesternacht in Rio!
  • Im Dreiländer-Eck Brasilien, Argentinien und Paraguay liegen die Iguaçú-Wasserfälle. Über eine Abbruchkante von 2,7 km Länge ergießt sich hier der Rio Iguaçú umgeben von subtropischer Pflanzenpracht in die Tiefe. Schauen Sie sich auf jeden Fall beide Nationalparks rund um die Fälle an – den brasilianischen ebenso wie den argentinischen – es lohnt sich!
  • Das Pantanál gilt als größtes Binnenland-Feuchtgebiet der Erde und ist ein wahres Naturparadies. Bei einem Gefälle von nur drei Zentimetern pro Kilometer fließen die enormen Regenmengen kaum ab und das Pantanál steht deshalb bis zu sechs Monate im Jahr gebietsweise unter Wasser. In diesem Labyrinth aus Flussarmen, Feuchtwäldern und Trockenzonen leben rund 240 Fischarten, um die 60 Amphibien- und 100 Reptilienarten, 650 Vogelspezies – unter anderem das weltgrößte Vorkommen des Hyazinth-Aras –, mehr als 120 große Säugetierarten, darunter selten gewordene Spezies wie JaguarTapir und Riesenflussotter sowie mehr als 1.700 Pflanzenarten. Erleben Sie das Pantanál von einer Fazenda aus, bei der Sie Touren zu Fuß, im Jeep, hoch zu Ross und per Boot machen können.
  • Bonito sowie Jardím liegen in der Hügellandschaft der Serra da Bodoquena. Das Naturparadies wartet mit Tropfsteinhöhlen, glasklarem Flusswasser zum Schnorcheln sowie wunderbaren Landschaften mit Tierbeobachtungsmöglichkeiten auf.
  • Eine Zugfahrt mit dem Serra Verde Express von Curitiba über die Küstenkordillere nach Morretes. Bootstour ab Paranagua zur Ilha do Mel mit Wander- und Bademöglichkeit.
  • Serra Gaucha mit der 200 km langen Rota Romântica durch die Bergwelt mit den Städten der deutschen Auswanderer São Leopoldo, Novo Hamburgo, Nova Petrópolis und São Francisco de Paula. Erleben Sie in der Vila Germânica das Oktoberfest von Blumenau.
  • Florianópolis und die Ilha de Santa Catarina.
  • Erkunden Sie bei einer Zeitreise ins 17. Jahrhundert den kleinen Ort Paraty, der wunderschön romantisch unterhalb der Küstenkordillere und an einer Bucht am Atlantik liegt. Die Altstadt wurde zusammen mit vier Naturschutzgebieten der Umgebung von der UNESCO als Paraty und Ilha Grande zum Welterbe erklärt. Der Küstenabschnitt zwischen Rio de Janeiro und Paraty wird als Costa Verde bezeichnet und gehört zu den schönsten Küstenabschnitten Brasiliens. Baden, Wandern, unterwegs auf alten Goldpfaden...

Daten und Fakten Brasilien:

Landesfläche: gut 8,5 Millionen qkm
Einwohnerzahl:  ca. 210 Mio. – ca. 60 % europäischer Abstammung, ca. 25 % afrikanischer Abstammung, ca. 15 % indigener Abstammung; Übergänge zwischen ethnischen Gruppen sind in Brasilien oft fließend, da die große Mehrheit der Bevölkerung von mehr als einer Bevölkerungsgruppe abstammt.
Hauptstadt: Brasilia mit 2,57 Millionen Einwohnern, in der Metropolregion Brasilia leben rund 4,29 Millionen Menschen.
Höchster Berg: mit 3.014 M.ü.M der Pico da Neblina im Norden an der Grenze zu Venezuela
Regierungsform: Präsidiale Bundesrepublik
Geschichte: 1494 wurde zwischen Spanien und Portugal der so genannte „Vertrag von Tordesillas“ geschlossen, in dem per imaginärer Linie klar die Interessensphären und Besitzansprüche beider Länder in der „Neuen Welt“ niedergeschrieben wurden. Diese Linie durchschnitt den bis dahin noch völlig unbekannten südamerikanischen Kontinent im östlichen Teil und war sozusagen Brasiliens erste Grenze (viel weiter östlich als heute), obwohl die formelle Entdeckung des Landes erst sechs Jahre später erfolgte. Zu dieser Zeit bevölkerten mehrere hundert indigene Völker das Land, man spricht von einer Gesamtzahl von um die 5 Millionen. Die organisierte Besitznahme der Kolonie begann 1530, als Portugal die ersten Kolonisten mit Vieh, Pflanzen und Saatgut aussandte, um vor Ort feste Siedlungen zu gründen. Im schmalen fruchtbaren Küstenstreifen entstanden bald riesige Plantagen aus Zuckerrohr, Tabak und Kakao. Der portugiesische Königshof brachte aus seinen Kolonien in Afrika schwarze Sklaven nach Brasilien, um diese für die harte Arbeit auf den Feldern einzusetzen. Das traurige Kapitel der Versklavung afrikanischer Gefangener in Brasilien nahm seinen Anfang, und es entstanden entlang der Küste in den Hafenstädten viele große Sklavenmärkte. Kronprinz Pedro rief 1822 die Unabhängigkeit Brasiliens aus und ernannte sich selbst zum ersten Kaiser. Die Abschaffung der Sklaverei 1888 hatte gleichzeitig den Niedergang der Monarchie sowie den wirtschaftlichen Zusammenbruch zur Folge. Seitdem kämpft Brasilien als modernes Schwellenland um seinen Aufstieg.
Wirtschaft: Brasilien ist das wirtschaftlich bedeutendste Land Lateinamerikas. Enorme Widersprüche kennzeichnen die brasilianische Wirtschaft. Das Land besitzt alle notwendigen Voraussetzungen für wirtschaftlichen Erfolg: Rohstoffe, Arbeitskräfte, Produktionsmittel, Transportsysteme, Absatzmärkte. Und dennoch befindet sich Brasilien seit Jahrzehnten in einer Dauerkrise. Nach dem 2. Weltkrieg setzte in Brasilien eine groß angelegte Industrialisierungswelle ein. Die Präsidenten Varga und Kubitschek wollten Brasilien modernisieren um jeden Preis. Gigantische Projekte wie die groß angelegte postmoderne neue Hauptstadt Brasilia und das Wasserkraftwerk ITAIPÚ wurden verwirklicht, konnten aber nur mit ausländischer Finanzhilfe, sprich mit einer immensen Verschuldung des Staates durchgezogen werden. Seitdem steckt Brasilien in einer riesigen Auslandsabhängigkeit. Die Preise für brasilianische Rohstoffe sind extrem gefallen, so dass die Exporteinnahmen bei weitem nicht reichen, die Kosten der Importe zu decken.              
Währung: Brasilianischer Real
Sprache: Brasilianisches Portugiesisch
Feste: Das Neujahrsfest ist in Brasilien größer und pompöser als das Weihnachtsfest. In Rio de Janeiro findet die größte Party des Landes statt. Um Mitternacht wird ein Feuerwerk von Schiffen aus von bis zu zwei Millionen Menschen am Strand beobachtet.
Brasilien ist berühmt für seinen Karneval. Bei diesem riesigen Volksfest feiern die Brasilianer mehrere Tage in Folge ein riesiges Fest. Besonders bekannt ist der „Carnaval do Rio“, bei dem die Sambaschulen der Stadt in einer atemberaubenden Parade gegeneinander antreten. In Salvador da Bahia findet hingegen der größte Straßenkarneval statt.
Mitte April finden in Pirenópolis(im Bundesstaat Goías die Festas de Cavalhadas statt. Jedes Jahr werden historische Reiterspiele und Kämpfe zwischen Christen und Mauren nachempfunden. Das Event dauert drei Tage und beginnt mit einer Pferdeparade.
Die Festa Junina, auch Festa de São João genannt, findet jährlich zu Ehren von Johannes dem Täufer im Juni statt. Die Feierlichkeiten finden hauptsächlich im Nordosten Brasiliens statt und sind dort genauso beliebt wie der Karneval. Die Junifeste schließen an die Tradition des Mittsommernachtfestes an und beinhalten daher häufig Freudenfeuer.
Am 7. September ist Unabhängigkeitstag in Brasilien. Die Brasilianer feiern die endgültige Loslösung Brasiliens von Portugal, es finden im ganzen Land Feiern statt.
Besonders für gläubige Brasilianer ist der Tag der Schutzpatronin Brasiliens ein wichtiges Datum. Die Schutzpatronin wird am 12. Oktober im ganzen Land, vor allem jedoch von gläubigen Brasilianern, geehrt. Am Tag von Nossa Senhora Aparecida reisen tausende gläubige Brasilianer nach São Paulo, um dort die heilige Jungfrau Maria in der ihr geweihten Basilika zu ehren.
Am 15. November wird die Ausrufung der Republik in Brasilien gefeiert. An diesem Nationalfeiertag finden im ganzen Land Festlichkeiten statt.
In Brasilien wird auch außerhalb der üblichen Karnevalszeit gefeiert, diese Feste werden als Micareta bezeichnet. Die berühmteste ist eine große Karnevalsfeier, die jeden Dezember in der Stadt Natal stattfindet. Dabei fährt ein umgebauter Lastwagen mit einer Band an Bord durch die Straßen von Natal. Die Feierwütigen folgen dem Lastwagen und der Musik.
Am 25. Dezember wird in Brasilien wie in vielen anderen Ländern Weihnachten gefeiert. Dieser Tag ist ein nationaler Feiertag, an dem sich Familienmitglieder treffen und zusammen ein Festessen veranstalten.

Reisen in Brasilien:

Einreisebedingung: Reisedokumente müssen bei Einreise mindestens sechs Monate gültig sein. Seit Inkrafttreten des Abkommens zwischen der EU und Brasilien am 1. Oktober 2012 dürfen deutsche Staatsangehörige für touristische oder geschäftliche Zwecke nach Brasilien visafrei ein- oder durch Brasilien durchreisen und sich höchstens 90 Tage während eines Sechs-Monats-Zeitraums dort aufhalten. 
Impfungen: Brasilien verlangt bei der Einreise aus Europa keinen Nachweis einer Gelbfieberimpfung. Der größte Teil Brasiliens ist inzwischen jedoch Gelbfieberendemiegebiet, so dass eine Impfung zum persönlichen Schutz dort notwendig wird. Das Ausmaß der betroffenen Regionen in Brasilien ändert sich auch kurzfristig. Die WHO gibt hierzu aktuellen Empfehlungen für Reisende heraus. Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus und Tollwut empfohlen.
Klima/Reisezeit: Im Norden Brasiliens herrscht äquatoriales Klima, das sich im Landesinneren als sehr regenreich und im östlichen Teil als sehr trocken äußert. Der mittlere Bereich und der Südosten des Landes sind von tropischem Klima geprägt, d.h. es ist heiß und feucht mit vielen Regenfällen. Im Süden herrscht subtropisches Klima, zum Teil mit ausgeprägten Trocken- und Regenzeiten sowie unter Einfluss antarktischer Luftströmungen, die zu raschen Kälteeinbrüchen führen können.  
Grundsätzlich kann man nach Brasilien das ganze Jahr über reisen. Im Dschungelgebiet des Amazonasbeckens ist das Klima ganzjährig äquatorial feucht und heiß mit heftigen Regenfällen. Als beste Reisezeit kann man Mai bis Oktober nennen, da es etwas weniger regnet als sonst. Die angenehmsten Temperaturen sind im Juni/Juli und als trockenster Monat gilt der August. Der regenreichste Monat ist im Norden der März. Zu dieser Zeit finden die Flüsse ihren Höchststand. Die Durchschnittstemperatur liegt bei 24-27 Grad Celsius. in der Küstenregion ist die Hauptregenzeit in den Monaten Juni/Juli. In Bahia gibt es in den Monaten August/September fast keine Niederschläge, weshalb diese Monate als beste Reisezeit gelten. Der Sertão im Landesinneren ist die trockenste und heißeste Region des Nordostens, die Durchschnittstemperatur beträgt im Nordosten 25 Grad Celsius. An der südöstlichen Küste Brasiliens regnet es hauptsächlich im brasilianischen Sommer (Dezember-März), die wenigsten Regentage gibt es im Juli. Die beste Reisezeit für den Südosten Brasiliens ist von Oktober bis April. Die Berggegenden im Südosten haben ein tropisches Hochlandklima, aber die Regen- und Trockenzeiten sind ausgeprägter und die Temperaturen allgemein niedriger. Die Durchschnittstemperaturen liegen hier bei 18-23 Grad Celsius. Die Temperaturen in Rio schwanken je nach Jahreszeit zwischen 18 und 40 Grad Celsius und steigen im Winter kaum über 21 Grad Celsius. Brasiliens Süden jenseits vom Wendekreis des Steinbocks hat ein feuchtes subtropisches Klima. Die heißeste Zeit mit Temperaturen zwischen 21-32 Grad Celsius und damit die beste Reisezeit, ist von Dezember bis Februar, in dieser Zeit gibt es auch so gut wie keine Niederschläge. Mit Temperaturen zwischen 0 und 10 Grad Celsius wird es in den Monaten Juni-August kalt und nass. Die trockenste und heißeste Zeit im Landesinneren ist in den Monaten von Mai bis September, während es in den Monaten von September bis März zu den meisten Niederschlägen kommt. In dieser Zeit sind große Teile des Pantanál überschwemmt und nicht passierbar. Die beste Reisezeit ist von Juni bis Oktober, wenn die Trockenzeit einsetzt und die Tiere zu den Wasserlöchern zurückkehren. So ist die Tierbeobachtung erfolgsversprechender. Wer kann, sollte Ferienzeiten vermeiden, da auch die Brasilianer gerne in ihrem Land unterwegs sind. 
Ortszeit: Brasilien verfügt durch seine gewaltige Größe über mehrere Zeitzonen. Am besten informieren Sie sich jeweils über Ihre spezifische Reiseregion.

Adressen:

Brasilianische Botschaft
Wallstrasse 57
10179 Berlin
Tel : +49 (0)30-7262-8200 und +49 (0)30-72628-0
Fax: +40 (0)30-7262-8320/21
E-Mail: brasemb.berlim@itamaraty.gov.br
https://brasilianische-botschaft.de

Brasilianisches Fremdenverkehrsamt
https://visitbrasil.com

Kontakt

+49 7334 959741 info@inti-tours.de